Albumcover: Deutsche Orgelromantik – Martina Pohl (JUBALmusic)

Deutsche Orgelromantik

Martina Pohl

Katalognummer: JUBALmusic 091001

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Martina Pohl widmet den Großteil ihres Albums Werken, die hier als Ersteinspielung erstmals zu hören sind, darunter vier Kompositionen ihres Amtsvorgängers Richard Julius Voigtmann, eines von Franz Liszt geförderten Organisten, der bereits mit 27 Jahren starb und dessen umfangreicher handschriftlicher Nachlass bis auf diese vier Orgelwerke als verschollen gilt. Auch Anton Wilhelm Leupolds Fantasie über den Choral Jesu, meine Freude lag bislang nur handschriftlich vor. Eine Kopie gelangte über Umwege in den Besitz von Pohls Ehemann, dem früheren Berliner Domorganisten Michael Pohl. Diese vergessenen Schätze der Spätromantik kommen auf der symphonischen Orgel der Berliner Auenkirche von Furtwängler & Hammer/Noeske ideal zur Geltung.


1

Sonate über den Choral Jesu, meine Freude

Richard Julius Voigtmann

Martina Pohl

2

Concertstück c-Moll, op. 3

Richard Julius Voigtmann

Martina Pohl

3

Concert Phantasie über den Choral Wie schön leuchtet der Morgenstern, op. 2

Richard Julius Voigtmann

Martina Pohl

4

Fantasie für Orgel Nun danket alle Gott

Richard Julius Voigtmann

Martina Pohl

5

Orgelsonate in A-Dur, op. 65 Nr. 3: I. Con moto maestoso

Felix Mendelssohn

Martina Pohl

6

Orgelsonate in A-Dur, op. 65 Nr. 3: II. Andante tranquillo

Felix Mendelssohn

Martina Pohl

7

Fantasie über den Choral Jesu, meine Freude: I. Bewegt

Anton Wilhelm Leupold

Martina Pohl

8

Fantasie über den Choral Jesu, meine Freude: II. Adagio

Anton Wilhelm Leupold

Martina Pohl

9

Fantasie über den Choral Jesu, meine Freude: III. Bewegt

Anton Wilhelm Leupold

Martina Pohl




Martina Pohl, Orgel

Von 1980 bis 1986 Studium an der Hochschule für Kirchenmusik in Halle/Saale bei Domorganist Michael Pohl (Berlin) Orgel, Prof. Dietrich Wagler (Freiberg) Improvisation und Thomaskantor Georg Christoph Biller (Leipzig) Chorleitung. Erste Anstellung in Brandenburg St. Katharinen.

Als Organistin ist sie Gast international renommierter Konzertzyklen wie am Berliner Dom, in der St.-Michaelis-Kirche Hamburg oder an der Silbermann-Orgel des Freiberger Doms. Konzertreisen nach Frankreich und in die Schweiz machten sie auch im Ausland bekannt.

Seit 1992 arbeitete Martina Pohl als Kirchenmusikerin in Berlin. 2004 erhielt sie die Berufung nach Sangerhausen, wo die Betreuung der historischen Hildebrandt-Orgeln zu ihren Hauptaufgaben gehört. Künstlerische Leitung des Südharzer Orgelfestivals.


Als Dirigentin führt sie regelmäßig Werke der oratorischen Chorliteratur auf. Hierbei arbeitet sie mit dem Orchester „Concerto Berlin“, dem Andreas-Kammerorchester Erfurt, dem Mitteldeutschen Kammerorchester sowie der Staatskapelle Halle und den Thüringer Symphonikern zusammen. Große Beachtung erfuhr dabei die Wiederaufführung des romantischen Oratoriums Luther in Worms von Ludwig Meinardus 2012.


CD-Einspielungen an historischen barocken und romantischen Instrumenten. Kompositionen in den Bereichen NGL, Kindermusical, Posaunenchor.


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