Albumcover: Jehmlich-Orgel in der St.-Concordia-Kirche zu Ruhla – Theophil Heinke (JUBALmusic)

Jehmlich-Orgel in der St.-Concordia-Kirche zu Ruhla

Theophil Heinke

Katalognummer: JUBALmusic 131001

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Die 1911 von der Dresdner Firma Jehmlich erbaute Orgel der St.-Concordia-Kirche Ruhla gehört zu den großen pneumatischen Instrumenten Thüringens. Nach einer dreijährigen Restaurierung durch Orgelbau Kutter aus Friedrichroda wurde sie 2011 wieder in ihrer ursprünglichen Disposition hergestellt. Kirchenmusikdirektor Theophil Heinke präsentiert das farbenreiche Instrument mit einem Programm, das über das gängige Orgelrepertoire hinausgeht: Neben spätromantischen Originalwerken von Enrico Bossi, Edvard Grieg, Hubert Parry und Sigfrid Karg-Elert erklingen Bearbeitungen von Richard Wagners Pilgerchor aus Tannhäuser und Tschaikowskys Barcarole sowie die französischen Orgelminiaturen von Louis Lefébure-Wély. Die Aufnahme dokumentiert erstmals für ein breiteres Publikum die klanglichen Möglichkeiten dieses besonderen Instruments in der St.-Concordia-Kirche Ruhla, einer der in Deutschland seltenen Winkelkirchen.


1

10 Kompositionen für Orgel, op. 118: Nr. 8, Marcia Festiva

Marco Enrico Bossi

Theophil Heinke

2

10 Kompositionen für Orgel, op. 118: Nr. 3, Pastorale

Marco Enrico Bossi

Theophil Heinke

3

Tannhäuser, WWV 70: Pilgerchor (Orgelbearbeitung: Sigfrid Karg-Elert)

Richard Wagner

Theophil Heinke

4

Lyrische Stücke, Heft 1, op. 12: Nr. 1, Arietta

Edvard Grieg

Theophil Heinke

5

Lyrische Stücke, Heft 3, op. 43: Nr. 1, Schmetterling

Edvard Grieg

Theophil Heinke

6

Lyrische Stücke, Heft 5, op. 54: Nr. 3, Zug der Zwerge

Edvard Grieg

Theophil Heinke

7

Die Jahreszeiten, op. 37a: Nr. 6, Barkarole (Orgelbearbeitung: William Wolstenholme)

Pjotr Iljitsch Tschaikowski

Theophil Heinke

8

Fantasie und Fuge in G-Dur, op. 188: I. Fantasie

Hubert Parry

Theophil Heinke

9

Seven Chorale Preludes, Set II: Nr. 5, Eventide

Hubert Parry

Theophil Heinke

10

Sortie in B-Dur

Louis Lefébure-Wély

Theophil Heinke

11

L’organiste moderne, 8e Livraison: Nr. 4, Élévation ou communion

Louis Lefébure-Wély

Theophil Heinke

12

Sonatine Nr. 1 in a-Moll, op. 74: I. Allegro moderato

Sigfrid Karg-Elert

Theophil Heinke

13

Sonatine Nr. 1 in a-Moll, op. 74: II. Andante molto

Sigfrid Karg-Elert

Theophil Heinke




Theophil Heinke, Orgel

Theophil Heinke (geb. 1965) studierte Kirchenmusik (B) an der Kirchenmusikschule Dresden (Orgel bei Heinrich Albrecht) und später an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar bei Johannes Schäfer und Silvius von Kessel im Hauptfach Orgel.

In dieser Zeit wurde er künstlerisch entscheidend geprägt durch seine Cembalostudien bei Ludger Rémy und Bernhard Klapprott.

1996 absolvierte er das künstlerische A-Diplom. Er besuchte mehrere Interpretations- und Improvisationskurse u. a. bei Ludger Lohmann, Martin Schmeding, Harald Vogel und Wolfgang Seifen.

Seit 1995 ist er Kantor und Organist in Waltershausen und wirkt dort an der größten Barockorgel Thüringens (1726–30 von Tobias Heinrich Gottfried Trost erbaut). Theophil Heinke ist Orgelsachverständiger der EKM. 2006 wurde ihm der Titel Kirchenmusikdirektor verliehen. Seine umfangreiche Konzerttätigkeit führte ihn unter anderem auch in mehrere Länder Europas sowie Nord- und Südamerikas. Insgesamt sechs CD-Produktionen sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen dokumentieren Heinkes orgel-künstlerisches Profil.


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