
Das Label JUBALmusic wurde 1995 von dem Berliner Kulturmanager Horst Brauner (1937–2023) gegründet. Im Zentrum des Repertoires steht die klangliche Dokumentation deutscher Orgellandschaften. Hinzu kommen Einspielungen von Kammermusikwerken, Vokal- und Chormusik (darunter auch Synagogalmusik) sowie historischer Marsch- und Militärmusik.
In der Anfangszeit entstanden die Aufnahmen vorwiegend an der von Furtwängler & Hammer erbauten Orgel der Auenkirche in Berlin-Wilmersdorf und anderen Berliner Instrumenten. Später widmete sich das Label auch den Orgellandschaften in Brandenburg, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Dabei wurde eine Vielzahl bedeutender Instrumente eingespielt, von historischen Silbermann-, Hildebrandt-, Wagner- und Sauer-Orgeln bis hin zu repräsentativen Neubauten wie der Franz-Liszt-Gedächtnisorgel in Weimar.
Zu den Künstlerinnen und Künstlern, die mehrfach Alben für JUBALmusic aufgenommen haben, zählen u. a. Jörg Strodthoff (Auenkirche Berlin), der derzeitige Thomasorganist Johannes Lang, der britische Organist Robert Pecksmith (Buckfast Abbey), Sebastian Fuhrmann (Meiningen), Theophil Heinke (Waltershausen), Michael Pohl (Berliner Dom), Martina Pohl (Sangerhausen) und der frühere Chefdirigent des RIAS-Kammerchores, Uwe Gronostay.
Eine langjährige Partnerschaft verband das Label mit dem Polizeiorchester Berlin, dem Rupenhorner Kammerchor und dem Synagogal Ensemble Berlin, deren Wirken in zahlreichen Einspielungen dokumentiert wurde.
Nach Jahrzehnten, in denen die Aufnahmen ausschließlich auf CD erschienen, ist JUBALmusic seit Ende 2023 auch auf allen großen Streaming- und Download-Plattformen präsent. Damit werden die Schätze aus dem umfangreichen Katalog des Labels erstmals einem breiten internationalen Publikum zugänglich gemacht und durch gelegentliche Neuveröffentlichungen ergänzt.





