Albumcover: Spätromantische Orgelmusik: Karl Hoyer (1891–1936) – Jörg Strodthoff (JUBALmusic)

Spätromantische Orgelmusik: Karl Hoyer

Jörg Strodthoff

Katalognummer: JUBALmusic 961007

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Karl Hoyer (1891–1936), ein Schüler von Max Reger und Karl Straube, zählt zu den bedeutenden, heute noch wenig bekannten Orgelkomponisten der deutschen Spätromantik. Jörg Strodthoff, der sich in seiner gesamten Laufbahn für eine Wiederentdeckung von Hoyers Orgelwerken einsetzte, legt hier mehrere Ersteinspielungen vor: das nur handschriftlich überlieferte Fest-Präludium über „Dies ist der Tag, den Gott gemacht“, die dreisätzige Große Sonate in d-Moll (op. 19) und die Variationen und Fuge über „Jerusalem, du hochgebaute Stadt“. Die Aufnahme entstand 1996 als eine der ersten großen Eigenproduktionen von JUBALmusic an der viermanualigen Orgel der Auenkirche Berlin-Wilmersdorf, einem bedeutenden Instrument der deutschen Orgelromantik mit orchestraler Klangfülle und großer dynamischer Bandbreite.


1

Fest-Präludium über den Choral „Dies ist der Tag, den Gott gemacht“

Karl Hoyer

Jörg Strodthoff

2

Choralvorspiele, op. 57: Straf mich nicht in deinem Zorn

Karl Hoyer

Jörg Strodthoff

3

Choralvorspiele, op. 57: Eins ist not! Ach Herr, dies Eine

Karl Hoyer

Jörg Strodthoff

4

Große Sonate in d-Moll, op. 19: I. Allegro, ma non troppo

Karl Hoyer

Jörg Strodthoff

5

Große Sonate in d-Moll, op. 19: II. Allegro, alla burla

Karl Hoyer

Jörg Strodthoff

6

Große Sonate in d-Moll, op. 19: III. Molt' adagio

Karl Hoyer

Jörg Strodthoff

7

Jerusalem, du hochgebaute Stadt: I. Einleitung

Karl Hoyer

Jörg Strodthoff

8

Jerusalem, du hochgebaute Stadt: II. Variation „Jerusalem, du hochgebaute Stadt“

Karl Hoyer

Jörg Strodthoff

9

Jerusalem, du hochgebaute Stadt: III. Variation „O schöner Tag und noch viel schön're Stund'“

Karl Hoyer

Jörg Strodthoff

10

Jerusalem, du hochgebaute Stadt: IV. Variation „O Ehrenburg, sei nun gegrüßet mir“

Karl Hoyer

Jörg Strodthoff

11

Jerusalem, du hochgebaute Stadt: V. Variation „Wenn dann zuletzt ich angelanget bin“

Karl Hoyer

Jörg Strodthoff

12

Jerusalem, du hochgebaute Stadt: VI. Fuge

Karl Hoyer

Jörg Strodthoff




Jörg Strodthoff, Orgel

Jörg Strodthoff (1959–2013) absolvierte ein breitgefächertes Stu­dium an der Hochschule für Musik und Thea­ter Hannover von 1980 bis 1985 (Kirchenmusik A und Kapellmeister - Orgel bei Ulrich Bremsteller, dem letzten Schüler Günther Ramins, Klavier bei Martin Dörrie). Seit 1977 Organist und Chorleiter an verschiedenen Kirchen Hannovers, war er zudem von 1984 bis 1988 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und 1987/1988 Dozent an der Universität Göttingen in Harmonielehre und Kontrapunkt.

Von 1986 bis 1987 war er Di­rigent des Orchesters der Medizinischen Hochschule. Im Jahr 1988 wurde er an die traditionsreiche A-Kirchenmusi­ker­stelle der Auenkirche in Berlin-Wilmersdorf als Leiter der Kantorei und Organist berufen.

Außerdem war er als konzertierender Organist und Cembalist sowie als Pianist bei Liedbegleitung und Kammermusik tätig. Rundfunk-, Schallplatten/CD-Aufnahmen und -produktionen sowie Kon­zerte und Aufnahmen mit den meisten Berliner Berufsorchestern und -chören kamen dazu. Seit 1990 war er ständiger Gastorganist am Berliner Dom.

Besondere Schwerpunkte des weitgefächerten Repertoires waren neben dem gesamten Orgelwerk Bachs und Buxtehudes (das gesamte Orgelwerk ab 2006/2007) sowie der französischen Orgelmusik des 18. Jahrhunderts spätromantische und frühmoderne Orgelkomponisten: Reger, Karg-Elert, Saint-Saëns, Widor, Vierne, David, Messiaen, Krenek. Von 1997 bis 2001 führte er das gesamte Bachsche Orgelwerk in der Wilmersdorfer Auenkirche auf, ab 2002 das gesamte Orgelwerk Max Regers. Hinzu trat die reflektierte Weitergabe der sogenannten „Straube-Tradition“ bei der Interpretation der Werke Max Regers und Johann Sebastian Bachs.


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